Therapie-Möglichkeiten

Menschen, die Parkinson haben, müssen immer wieder zur Therapie. Vielleicht fragst du dich, was das bedeutet. Oder was in der Therapie eigentlich mit deinem Papa oder deiner Mama gemacht wird.

Was in den verschiedenen Räumen behandelt wird, erfährst du, wenn du mit dem Cursor/Finger auf die einzelnen Räume gehst.

Beim Arzt

Alle Menschen, die Parkinson haben, müssen ziemlich häufig zum Arzt. Oft ist das ein „Neurologe“. Das ist ein Arzt, der sich besonders gut mit Parkinson auskennt. Mit dem Neurologen bespricht man dann, wie man sich in den letzten Wochen gefühlt hat oder ob man irgendwelche Beschwerden, wie z. B. Schmerzen hat.

Manchmal verschreibt der Neurologe dann ein Medikament gegen die Schmerzen. Manchmal gibt es auch nur ein neues Rezept für die Parkinson-Medikamente, die man in der Apotheke abholen kann.

In der Apotheke

Hier wird das Rezept für die Medikamente eingelöst. Auf einem Rezept steht immer ganz genau, wie das Medikament heißt, wie viele Tabletten in der Packung sind und wie stark die Tabletten sind (das nennt man auch „Dosierung“).

Beim Physiotherapeuten (Krankengymnastik)

Physiotherapie heißt manchmal auch Krankengymnastik. Der Physiotherapeut macht mit den Parkinson-Patienten bestimmte Übungen, mit denen sie Kraft und Beweglichkeit trainieren können.

Das hilft, um wieder besser gehen zu können, mehr Kraft in Armen und Beinen zu haben und sich insgesamt besser zu bewegen. Oft müssen die Parkinson-Patienten diese Übungen dann auch Zuhause nachmachen.

Beim Ergotherapeuten

Manchmal werden bei Parkinson auch die Finger ein bisschen steif. Komplizierte Dinge wie zum Beispiel ein Hemd zuknöpfen, ein Loch im Strumpf stopfen oder auf dem Computer schnell schreiben gehen dann nicht mehr so einfach. Der Ergotherapeut zeigt einem zum Beispiel besondere Übungen, damit man seine Finger wieder besser bewegen kann.

Beim Logopäden

Schon wieder so ein schwieriges Wort! Logopädie heißt übersetzt „Sprecherziehung“. Vielleicht denkst du jetzt: „Warum sollen die Menschen, die Parkinson haben, denn sprechen lernen? Das können die doch schon ihr ganzes Leben lang!“ Da hast du natürlich Recht!

Aber oft ist es so, dass Leute mit Parkinson viel zu leise sprechen und man sie nicht gut verstehen kann. Oder dass sie nuscheln und undeutlich sprechen. Das kommt auch vom Parkinson. Und damit man üben kann, schön laut und deutlich zu sprechen, gehen die Parkinson-Patienten manchmal zum Logopäden.

Beim Psychologen

Du kannst dir vielleicht vorstellen, dass man ganz schön traurig wird, wenn man nicht mehr so gesund ist wie früher. Oder ärgerlich, wenn man nicht mehr so schnell laufen kann. Manchmal brauchen die Menschen, die Parkinson haben, dann jemandem, mit dem sie darüber sprechen können.

Der ihnen hilft, darüber nachzudenken und vielleicht neue Ideen zu bekommen, wie sie besser damit umgehen können. Dabei kann ein Psychologe helfen, weil dieser gelernt hat, wie man andere Menschen dabei unterstützt, gute Gedanken, Ideen oder Lösungen für Probleme zu finden.