Was passiert in Gehirn und Nervensystem?

Die Ursache für Parkinson ist in der Anzahl der dopaminproduzierenden Zellen im Gehirn zu finden.

Dopamin ist einer der vielen Botenstoffe (Neurotransmitter) im Gehirn, der Informationen von einer Nervenzelle zur nächsten überträgt.

Produziert wird er vor allem in einem Teil des Gehirns, der für die Steuerung fließender Bewegungsabläufe mitverantwortlich ist.

Dieser Teil des Gehirns wird aufgrund seiner dunklen Färbung als „Substantia nigra“ bezeichnet, was soviel wie schwarze Substanz bedeutet.

Botenstoffe

Nun gibt es ja, wie gesagt, nicht nur Dopamin, sondern noch einige andere Botenstoffe, die dafür sorgen, dass wir uns koordiniert und flüssig bewegen können.

Die wichtigsten: Acetylcholin und Glutamat. Zwischen diesen drei Botenstoffen muss ein ausgeglichenes Verhältnis herrschen, damit das mit den „normalen“ Bewegungen auch klappt.

Im Laufe der Erkrankung geht jedoch die Anzahl der dopaminproduzierenden Nervenzellen immer weiter zurück.

Das heißt: es gibt immer weniger Dopamin – Acetylcholin und Glutamat haben keinen ausgleichenden Gegenspieler mehr – die Bewegungsabläufe werden immer stärker gestört.